Kälte und ihre Gefahren-Leichte Unterkühlung

Eine leichte Unterkühlung zeigt sich durch kalte, blasse Haut und Muskelzittern, wie dem

sprichwörtlichen Zähneklappern, bis hin zum Zittern am ganzen Körper. Zittert der Mensch, kann er

für gewöhnlich noch sprechen und sich bewegen. Um ein weiteres Absinken der Körpertemperatur

zu vermeiden sind eine aktive Bewegung, ein Transport in eine warme Umgebung (zum Beispiel in

die nächste Berghütte oder einen geeigneten Unterschlupf), trockene Kleidung, warme und leicht

gezuckerte Getränke ausreichend.

Dabei wichtig! KEIN Alkohol. Alkohol verstärkt und beschleunigt eine Unterkühlung und löst somit

eine gegenteilige Wirkung aus. Die Lage der betroffenen Person kann sich damit weiter

verschlechtern.

Wichtiges Hilfsmittel in dieser Situation:

Die Rettungsdecke! Wie ein Umhang getragen, hilft sie den Windchill-Effekt zu bekämpfen. Über der

untersten Kleidungsschicht, quasi als Underlayer hilft sie Körperwärme effektiv zu halten und

verschafft schnell das Gefühl von Wärme.

Übersehen wir die Situation der betroffenen Person, ist eine Verschlechterung nicht zu verhindern,

der Patient kühlt weiter aus und wird bewusstlos. Nicht nur in der freien Natur eine tödliche Gefahr!

 

Mit diesen Blogbeitrag möchten wir unsere ehrenamtliche Arbeit vorstellen, die für uns auch Leidenschaft ist. Vielleicht möchten Sie uns unterstützen? Das geht auf vielen Wegen. Persönlich – als Anwärter*in, finanziell in Form von Spenden oder Förderbeiträgen entweder unter IBAN: DE93 7015 0000 0013 1255 05 oder über PayPal. Die kleinste Geste, ein „Gefällt mir“ in den sozialen Medien, ist Anerkennung für unseren Dienst am Menschen und an der Natur. https://bergwacht-muenchen.de/spenden